Interaktiver Unterricht zur Finanzbildung
Klassenstufe 5 & 6
Basierend auf dem Material von ManoMoneta
finlit foundation gGmbH · ca. 90 Minuten
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Unsere Unterrichtsstunde im Überblick:
| 10 Min | 1.1 Brainstorming Kosten im Alltag sammeln |
Plenum |
| 5 Min | 1.2 Analyse Kategorien untersuchen |
Plenum |
| 20 Min | 2.1 Wissensaufbau Finanzbegriffe erarbeiten |
Gruppen |
| 30 Min | 2.2 Budgetplan erstellen Ausgaben planen & Balkendiagramm |
Gruppen |
| 15 Min | 3.1 Präsentation Ergebnisse vorstellen & reflektieren |
Plenum |
| 10 Min | 3.2 Blitzlicht Feedbackrunde zum Unterricht |
Plenum |
Wofür braucht man im Alltag Geld? Wofür gebt ihr oder eure Eltern Geld aus?
Aufgabe an die Klasse:
Nennt spontan Dinge, für die im Alltag Kosten anfallen! Wir sammeln sie gemeinsam in Kategorien.
Nicht alle Kosten sind gleich. Manche Dinge brauchen wir unbedingt, bei anderen können wir uns entscheiden.
Tipp: Es gibt Kosten wie Schulverpflegung, auf die man nicht verzichten kann. Aber man kann sich entscheiden: kostengünstigeres Schulessen, Pausenbrot von zu Hause oder Snacks am Kiosk?
Entscheide bei jedem Beispiel: Ist das notwendig oder ein Wunsch?
Klickt auf die Karten, um die Erklärungen zu lesen. Jede Gruppe bekommt einen Begriff und erklärt ihn dann der Klasse.
Über den Tag verteilt gibt man Geld aus und wundert sich manchmal, wo es eigentlich geblieben ist: ein Brötchen für die Pause, ein Fahrschein für den Bus, ein Heft für die Schule. Da kommt schnell eine große Summe zusammen.
Damit man den Überblick über seine Ausgaben behält, kann man ein Haushaltsbuch führen. Darin trägt man alles ein, was man gekauft hat und was es kostet. Dazu kommen die fixen Kosten – Geld, das man regelmäßig bezahlen muss, z.B. für Miete, Telefon oder Abonnements.
Mit Budget ist ein Geldbetrag gemeint, der für ein bestimmtes Vorhaben geplant ist – wie einen Urlaub oder eine Geburtstagsfeier.
Ein Budget ergibt sich aus einem Vergleich: Das Geld, das du hast, mit dem Geld, das du ausgibst. Es gibt verschiedene Arten: Ein Monatsbudget ist der Betrag für einen Monat. Ein Jahresbudget berücksichtigt alle Einnahmen und Ausgaben eines Jahres.
Ein Monatsbeitrag ist ein Betrag, der regelmäßig jeden Monat an einen Verein oder eine Versicherung gezahlt wird. Dafür erhält man eine Leistung.
Beispiele: Der Sportverein, in dem du kicken und mit Trainern üben kannst. Oder die Musikschule für Klavierstunden. Auch für die Krankenversicherung werden Monatsbeiträge bezahlt. Einige Vereine sind aber auch beitragsfrei.
Gerade teure Dinge werden oft als Ratenkauf angeboten. Dabei muss man nicht gleich den ganzen Kaufbetrag zahlen. Der Betrag wird in mehrere Kleinbeträge – die Raten – aufgeteilt.
Die Ware bleibt bis zur letzten Rate Eigentum des Verkäufers. Oft verlangt das Geschäft Zinsen – eine kleine Gebühr für die Raten. Ein Ratenkauf ist so, als ob du einen Kredit aufnimmst.
Aufgabe: Teilt euch in 4 Gruppen. Jede Gruppe bearbeitet einen Begriff, erarbeitet die Erklärung und stellt sie anschließend der Klasse vor.
Testet euer neues Wissen!
Jede Gruppe hat ein Budget von 200 € pro Monat. Wählt aus den Produktkärtchen eure Ausgaben aus und ordnet sie den Kategorien zu.
Interaktive App zum Auswählen der Produktkärtchen und Erstellen des Balkendiagramms
Tipp für die Lehrkraft: Weisen Sie darauf hin, dass es Kosten gibt (z.B. Schulverpflegung), auf die man nicht verzichten kann. Die Schüler*innen können aber zwischen günstigeren und teureren Varianten wählen.
Jede Gruppe stellt ihren Budgetplan vor. Anschließend diskutiert die Klasse die Ergebnisse.
Reflexionsfrage: Warum ist es sinnvoll, etwas Geld für unerwartete Ereignisse zur Seite zu legen? Was könnte passieren, wenn man das nicht tut?
Kurze Feedbackrunde – jeder sagt einen Satz zu einer der Fragen:
Was hat euch Spaß gemacht?
Was habt ihr Neues gelernt?
Was war schwierig?
Was nehmt ihr für euren Alltag mit?
Vertieft das Thema Kosten im Alltag spielerisch mit einer Finanzgeschichte! Philipp möchte dem Hockeyverein beitreten, aber die Ausrüstung ist teuer. Könnt ihr ihm helfen, eine Lösung zu finden?
📖Interaktive Geschichte mit Karten-Builder – lest die Story, findet Lösungen und baut euren Lösungsweg
Ihr habt heute viel über Budgetplanung gelernt.
Denkt daran: Ein guter Umgang mit Geld bedeutet nicht, auf alles zu verzichten –
sondern klug zu entscheiden, wofür ihr euer Geld ausgebt.
Material basierend auf ManoMoneta (finlit foundation gGmbH)